#w/m/d – Geschlechterrollen und geschlechtliche Identität zwischen Zuschreibung und Selbstfindung
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#w/m/d – Geschlechterrollen und geschlechtliche Identität zwischen Zuschreibung und Selbstfindung

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein

„Gender“ bezeichnet die gesellschaftliche Konstruktion von Rollenzuschreibungen, während „sex“ lange als biologisches, angeborenes Merkmal geschlechtlicher Identität verstanden wurde. Besonders letzteres ist mit der LGBTQ-Bewegung in Bewegung gekommen: Geschlechtliche Identität wird zunehmend in größerer Vielfalt als eine bloß binäre Einordnung verstanden. Neben dem Kampf um Akzeptanz unterschiedlicher geschlechtlicher Identitäten erleben wir eine Re-Traditionalisierung gesellschaftlich geprägter Rollenzuschreibungen. Gerade die Pandemie zeigt, dass zunehmend Frauen die traditionelle Aufgabe der Care-Arbeit übernehmen. Unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind eher konservative Aufgabenteilungen familiärer Sorgearbeit und Erwerbsarbeit verbreitet.

Was bedeuten diese Entwicklungen für Kinder und Jugendliche, welche Fragen bewegen sie bei der Entdeckung ihrer Sexualität und ihren Vorstellungen von Liebe und Partnerschaft? Gibt die Bibel hierzu Orientierung? Schließlich wollen wir konkrete Vorschläge zu Unterrichtsvorhaben zum Thema Liebe und Partnerschaft vorstellen.

Wir werden uns an vier Abenden dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven nähern.

Ausführliche Infos zu jedem Vortragsabend finden Sie hier als pdf-Datei.